Bildung für Bamenda

Projektstatus:

abgeschlossen

Projektort:

Bamenda, Kamerun

Projektzeitraum:

September 2013 - Juli 2017

Projektausgaben:

5.800€ p.a.

Projektleiter:

Sabine Bals

Worum geht's?

 

Bamenda ist die viertgrößte Stadt Kameruns und eine wichtige wirtschaftliche und kulturelle Metropole des Landes. Als wichtiger Verkehrsknotenpunkt hat Bamenda trotzdem mit einer extrem schlechten Infrastruktur zu kämpfen. Die Grundwasserversorgung ist katastrophal – fast ein Drittel der Bevölkerung hat keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Insbesondere verwaiste Kinder sind diesen Verhältnissen ungeschützt ausgesetzt.

Die Hohe Rate an HIV-Infizierten (4,4% in Kamerun, Stand: 2014) erschwert zusätzlich die Lebensumstände der Bevölkerung. AIDS macht Millionen von jungen Menschen in den betroffenen Ländern zu Waisen. Für 2013 wurde die Zahl der Waisen in Kamerun auf zwischen ca. 1,3 Millionen geschätzt, wobei jede vierte Waise die Eltern durch AIDS verloren hat.

Um allein überleben zu können, arbeiten viele Kinder und Jugendliche, statt zur Schule zu gehen. Die Auswirkungen zeigen sich in der Analphabetenrate: 33 % der Bevölkerung in Kamerun kann nicht lesen und schreiben.

 

Mittels Aufklärungsseminaren sowie finanzieller Unterstützung für Schulkosten, Schulbücher und weitere Lehrmaterialien wollen wir 50 Kindern die Möglichkeit geben, einen Schulabschluss zu erreichen und sich besser in ihrer Umgebung zurecht zu finden.

Unser lokaler Projektpartner in Bamenda ist der Verein „Aid International – Christian Women of Vision“ (ChrisWOVS), der 2000 im Rahmen kamerunischer Frauenarbeit der Presbyterianischen Kirche (PCC) entstand. Mit ihren 35 Mitgliedern widmet sich die Gruppe dem Kampf gegen HIV/AIDS.

 

Gemeinsam mit ChrisWOVS wollen wir mit 3 Maßnahmen in Bamenda helfen:

  1. Dreitägiges Seminar zu Beginn des Schuljahres

Mit den Themenschwerpunkten der HIV-Aufklärung und der Bildung zur weiterführenden Qualifikationen (z.B. Softskillvermittlung, Lernstrategien, etc.)

  1. Zusätzliche Unterstützung über das Schuljahr

Förderung der 50 Kinder in Bamenda bezüglich Schulgebühren, Schulbücher und Lernmaterialen.

  1. Förderung zusätzlich anfallender Kosten

Übernahme von Kosten für Schuladministration, Fahrtkosten zur Schule und Projektkoordination vor Ort.

 

Was wollen wir erreichen?

 

Wir möchten dieser Summe an Problemen mit einem einfachen Ansatz entgegenkommen: Hilfe zur Selbsthilfe. Wir sind der Meinung, Bildung ermöglicht den Jugendlichen eine bessere Perspektive für die Zukunft. Eine gute und fundierte Ausbildung erhöht die Chancen auf einen festen Arbeitsplatz und ein gesichertes Einkommen. Bildung ist ein großer Schritt in Richtung Selbstständigkeit und damit heraus aus der Armut.

Wie ist der aktuelle Stand?

 

 

 

 

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